Aktuelles aus Presse und Internet
In diesem Bereich finden Sie auktuelle Berichte aus der Presse und dem Internet. Bitte beachten Sie, dass die Sächsische Krebsgesellschaft e. V. nicht für diese Inhalte verantwortlich ist und nur auf sie verweist.
Neuer Ansatz zur zielgenauen Krebserkennung im Erbgut
Konstanzer Forscher entwickeln eine Methode für den direkten Nachweis von epigenetischen DNA-Modifikationen an beliebigen Orten im Erbgut. Die Forschungsergebnisse, die neue Perspektiven für die Krebsdiagnostik eröffnen, wurden aktuell im renommierten Wissenschaftsjournal „Angewandte Chemie“ veröffentlicht.
Krebstherapie: Bei weit fortgeschrittenem Lungenkrebs verlängert die Strahlentherapie das Überleben
Berlin – Mehr als 50.000 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Lungenkrebs. Eine Strahlentherapie kann fortgeschrittenen Lungenkrebs zwar häufig nicht mehr heilen, den Tumor aber oft zumindest vorübergehend zurückdrängen. Dies gelang in einer aktuellen Studie aus Norwegen, ohne die Lebensqualität der Patienten wesentlich zu beeinträchtigen. Ob eine Bestrahlung für einen Patienten in Frage kommt und ihm hilft, muss jedoch in jedem einzelnen Fall ein Experte beurteilen, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).
Prof . Wiestler im Interview : Behandlung wird stärker auf Krebspatient zugeschnitten
Die Analyse des kompletten Krebsgenoms eines Patienten wird bald zum Standard gehören, ist Professor Otmar Wiestler vom Deutschen Krebsforschungszentrum überzeugt. Denn individualisierte Krebstherapie erfordert sehr viel mehr Informationen über die Krankheit als heute erhoben werden.
Gene bestimmen Darmkrebsrisiko durch prozessiertes Fleisch
Los Angeles – Wie stark der Verzehr von verarbeitetem Fleisch – zum Beispiel Wurst – das Darmkrebsrisiko steigert, scheint laut US-amerikanischer Wissenschaftler auch von der genetischen Prädisposition abzuhängen. Die Arbeitsgruppe um Jane Figueiredo an ...
Prostata : Seltener Krebs nach Beschneidung
Eine Beschneidung verringt offenbar für Männer die Gefahr, an Prostatakrebs zu erkranken. Das zeigt eine kanadische Studie.
Lymphknoten-Ultraschall klärt, ob der Krebs „gestreut“ hat
Bonn, April 2014 – Wenn Ärzte nach einer Krebsdiagnose die Ausdehnung des Tumors beurteilen wollen, stehen die Lymphknoten im Zentrum ihres Interesses: Ob sie befallen sind oder nicht, entscheidet mit darüber, ob die Patienten nach der Operation eine Strahlen- oder Chemotherapie erhalten. Um die Lymphknoten zu beurteilen, nutzen Ärzte vermehrt die Ultraschalltechnik. Der Ultraschall habe sich für die Diagnosestellung und auch zum „Staging“ – also zur Stadieneinteilung – von Krebserkrankungen etabliert, berichten Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) in der „Zeitschrift für Gastroenterologie“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart).