Aktuelles aus Presse und Internet
In diesem Bereich finden Sie auktuelle Berichte aus der Presse und dem Internet. Bitte beachten Sie, dass die Sächsische Krebsgesellschaft e. V. nicht für diese Inhalte verantwortlich ist und nur auf sie verweist.
Nur lange Schwangerschaften senken das Brustkrebsrisiko
Kopenhagen – Schwangerschaften gelten als der beste natürliche Schutz vor einem Mammakarzinom. Eine protektive Wirkung tritt nach einer Studie in Nature Communications (2018; doi: 10.1038/s41467-018-06748-3) jedoch nur auf, wenn die Schwangerschaften mindestens 34 Wochen dauerten.
Erhöhen ACE-Hemmer das Lungenkrebsrisiko?
Montreal – Britische Hausarztpatienten, denen dauerhaft ein ACE-Hemmer verordnet wurde, erkrankten in der Folge häufiger an Lungenkrebs. Nach den im britischen Ärzteblatt (BMJ 2018; 363: k4209) vorgestellten Ergebnissen einer prospektiven Kohortenstudie wäre das Risiko für den einzelnen Patienten gering. Wegen der häufigen Verordnung der Substanzgruppe könnten ACE-Hemmer jedoch die Gesamtzahl der Lungenkrebserkrankungen erhöhen.
Krebsdiagnose: Arm und schlecht informiert
Eine Hamburger Hochschule hat die Situation von Erkrankten nach der Krebsdiagnose untersucht.
Triple-negatives Mammakarzinom: Atezolizumab kann Überlebenszeit teilweise deutlich verlängern
Pittsburgh – Die Immuntherapie, die den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf Krebszellen stimuliert, hat sich erstmals in einer größeren Studie in der Brustkrebsbehandlung als effektiv erwiesen. In einer Studie zur Ersttherapie von Frauen mit fortgeschrittenem triple-negativem Mammakarzinom verlängerte die Kombination mit dem PD-L1-Inhibitor Atezolizumab die Überlebenszeiten unter einer Chemotherapie deutlich...
Krebserkrankungen steigern das Armutsrisiko
Die sozioökonomischen Folgen von Krebserkrankungen hat Prof. Dr. Stefan Dietsche von der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) im Rahmen des Projekts „Krebs und Armut“ untersucht. Die vom Institut für Angewandte Forschung Berlin finanzierte Studie zeigt, dass sich die wirtschaftliche Situation von Erkrankten in den Jahren nach der Diagnose im Schnitt deutlich verschlechtert.
Lungenkrebspatienten können von Therapie mit Osimertinib profitieren
Köln – Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit aktivierenden Mutationen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) können von einer Therapie mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Osimertinib profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem Abschlussbericht zum Thema.