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Wissenschaftliches Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft in Machern

Bereits zum 10. Mal konnte am 5. November das traditionelle wissenschaftliche Symposium zum Thema „Mammakarzinom“ in Machern durchgeführt werden. Die Veranstaltung stand unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Ursula Froster und Herrn Prof. Dr. Uwe Köhler aus Leipzig.

Seit Jahren lädt die Sächsische Krebsgesellschaft am ersten November-Wochenende in das Schloss Machern in der Nähe von Leipzig ein. In reizvollem und rustikalem Ambiente finden renommierte Experten zusammen um gemeinsam mit Kollegen den aktuellen Stand im Umgang mit Krebs-Erkrankungen der Mamma und anverwandte Sachverhalte zu diskutieren.

In diesem Jahr standen fünf Fachvorträge aus den verschiedensten Bereichen auf dem Programm. Abgerundet wurde die Fachveranstaltung wieder durch Praxisbeispiele mit aktuellen Fällen aus dem klinischen Alltag.

Nach Eröffnung der Veranstaltung durch die beiden Vorsitzenden präsentierte Frau Dr. Bayer aktuelle Zahlen aus dem Mammografie-Screening-Programm der Region Leipzig. Anschließend folgten wissenschaftliche Highlights mittels aktueller Studien und Kongressnachlese durch Herrn Prof. Thomssen aus Halle. Es schlossen sich Vorträge zur Genetik (Prof. Froster) und zu Therapiemöglichkeiten beim hereditären Mammakarzinom (Prof. Werner) an, bevor in einer kurzen Mittagspause die Industrieausstellung besucht werden konnte und die Möglichkeit zum Austausch mit Kollegen genutzt wurde.

Der anschließende Vortrag von Frau Dr. Spohn aus Halle brachte einen Blick in das Nachbarland Sachsen-Anhalt und die dortige Situation im Bereich der ambulanten spezialärztlichen Versorgung, welcher angesichts sich stark unterscheidender Situation in Deutschland, kontrovers diskutiert wurde.

Mit der Fallvorstellung zweier Patienten durch Dr. Liebmann und Frau Stöcker aus Leipzig fand die Veranstaltung ihren Abschluss.

Das wissenschaftliche Symposium wurde von der Sächsischen Landesärztekammer mit 4 Punkten bewertet.

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