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Supervision für SHG-Leiterinnen und -leiter vom 27. bis 28. August 2020 in Kohren-Sahlis

Auch in diesem Jahr fand wieder die Supervision für SHG-Leiterinnen und -leiter sowie Selbsthilfegruppenmitglieder statt. Bedingt durch die SARS-CoV-2-Pandemie und unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen war eine Umsetzung der  Veranstaltung im MEDIAN Zentrum für Rehabilitation in Schmannewitz dieses Mal nicht möglich. In veränderter Form konnte die Supervision schließlich am 27. und 28. August 2020 durchgeführt werden.  Veranstaltungsort war das Evangelische Zentrum Ländlicher Raum Heimvolkshochschule in Kohren-Sahlis, dessen Räumlichkeiten wir nutzten. Insgesamt 15 Teilnehmende aus verschiedenen Regionen des Freistaates Sachsen nahmen an der Veranstaltung teil.

Herr Lehmann, Sozialarbeiter der psychosozialen Beratungsstelle der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. Zwickau eröffnete die zweitägige Veranstaltung und begrüßte alle Teilnehmenden sowie die neue Supervisorin, Frau Buschmann.

Nach einem sehr guten und ausgewogenen Mittagessen begaben wir uns in den bereitgestellten Seminarraum. Um das Kennenlernen zwischen den Teilnehmenden und Frau Buschmann zu erleichtern, wurde eine kurze Vorstellungsrunde organisiert. Dieser schloss sich der sehr informative und ausführliche Einführungs-Vortrag zum Thema Selbstwirksamkeit – von der Kraft schwierige Situationen zu meistern an. Nach der Kaffeepause wurden zwei Gruppen gebildet. Während es für die eine Gruppe zur Supervision ging, nahm die andere an einer ausgedehnten Kräuterwanderung teil. Nach einer kurzen Pause erfolgte der Wechsel.   

Am Abend besuchte der Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. Zwickau, Herr Dr. Porzig, die Veranstaltung und begrüßte alle Teilnehmenden recht herzlich. Nach einem stärkenden Abendessen folgte ein interessanter und ausführlicher Rundgang durch den Ort Kohren-Sahlis. Den Abschluss bildete der Besuch der Kirche St. Gangolf. Danach hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, an einem Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Da es seitens der Einrichtung gestattet war, ein Lagerfeuer zu machen, nutzten wir die Gelegenheit, den Erfahrungsaustausch bei sternenklarem Himmel und milden Temperaturen durchzuführen.

Der zweite Veranstaltungstag begann für die Teilnehmenden mit einem ausgewogenen und kräftigenden Frühstück, bevor es anschließend erneut mit der Supervision bei Frau Buschmann weiterging. Die andere Gruppe begab sich währenddessen auf dem Weg zur Töpferei Müller, die sich unmittelbar im Ortszentrum befindet. Dort hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung kleine Krüge, Gefäße oder Übervasen anzufertigen. Nach einer Kaffeepause wechselten die Gruppen.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer Auswertung der Veranstaltung endete die zweitägige Supervision. Herr Lehmann äußerte noch ein paar abschließende Worte und bedankte sich für den Zuspruch und das hohe Engagement aller Teilnehmenden. Er bedankte sich außerdem für die herzliche Betreuung und hervorragende Versorgung, die durch das Team des Evangelischen Zentrums Ländlicher Raum Heimvolkshochschule ermöglicht wurde.

Auch die Teilnehmenden äußerten sich sehr positiv über die Veranstaltung und bedankten sich vor allem für die guten Gespräche und dem offenen Austausch mit Frau Buschmann. Sie fühlten sich mit ihren Angelegenheiten und Problemen sehr gut bei ihr aufgehoben und konnten viele Anregungen für ihre Arbeit in den Selbsthilfegruppen mitnehmen.

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