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Informationsveranstaltung in Bautzen

Die Sächsische Krebsgesellschaft und das Gesundheitsamt Bautzen führten in Zusammenarbeit mit der Psychosozialen Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum Leipzig AöR und regionalen Selbsthilfegruppen eine Informationsveranstaltung durch.

Am 26.04. stand die Veranstaltung im Kirchgemeindehaus Bautzen den Betroffenen, Interessierten und Selbsthilfegruppen offen. Das Angebot wurde von vielen Menschen wahrgenommen: mit über 60 Teilnehmern und Teilnehmerinnen stieß man fast an die Grenzen der Räumlichkeiten.

Die dargebotenen Inhalte waren vielfältig. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Geschäftsführer der SKG, Herrn Dr. Porzig und der Amtsärztin Frau Dr. Walter konnten sich die Zuhörer einen Einblick in die Selbsthilfestrukturen des Landkreises verschaffen. Frau Kreher und Frau Vogel von der Tumorberatung des Landratsamtes gaben zunächst einen Überblick über die Selbsthilfe im Landkreis. Konkret wurde es anschließend mit der Vorstellung der Selbsthilfegruppe „Leben mit Krebs“ Bautzen durch dessen Vorsitzenden Herr Gräve und das Mitglied Herr Schlager.

In einem weiteren Teil der Veranstaltung folgten Informationen für Krebspatienten. Von Frau Lehmann-Laue von der Universität Leipzig und Frau Liese erfuhren die Anwesenden Interessantes über das Weiterleben mit Krebs, über wichtige Aspekte bei Krebs sowie über Fatique – Erschöpfung bei Krebs.

Nach einer kurzen Pause mit Imbiss, die zum regen Austausch zwischen den Teilnehmern genutzt wurde, folgten zwei weitere besonders praxisrelevante Vorträge. Frau Kreher und Frau Vogel erklärten, welche konkrete Hilfe sie Krebspatienten und deren Angehörigen im Landkreis bieten können und legten auf eindrucksvolle Weise dar, von welchen Kooperationen und Vernetzungen sie profitieren können. Abschließend verdeutlichte Herr MR Göthlich vom Amtsärztlichen Dienst anhand von Zahlen die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen und appellierte an die Anwesenden als Abschluss der Veranstaltung, die Notwendigkeit derartiger Untersuchungen im nahen Bekannten-, Freundes- und Familienkreis weiter zu kommunizieren.

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