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Unsere Neuigkeiten
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Lehrgang "Sport nach Krebs" in Bad Elster

Vom 11. bis 12. November 2010 fand der Lehrgang "Sport nach Krebs" in der Paracelsus-Klinik Bad Elster statt. Die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus verschiedenen Selbsthilfegruppen aus Sachsen angereist und wurden von Seiten der Klinik und der Sächsischen Krebsgesellschaft herzlich begrüßt.

Mit einem sehr interessanten Vortrag zu Geschichte und Wirkungsweise der Osteopathie wurde ein Einblick gegeben in ein sehr altes komplementäres Verfahren. Herr Kruschner, Physiotherapeut, erklärte sehr anschaulich die Inhalte und Vorgehensweise. Die Teilnehmer zeigten ein großes Interesse gegenüber diesem Thema, mit vielen Fragen kam es sehr schnell zu einer Vertiefung der Thematik. Alle Anwesenden bedankten sich für die hoch interessante Wissensvermittlung.

In den Nachmittagsstunden stand ein Besuch des "Albertbades" der Sächsischen Staatsbäder GmbH in Bad Elster auf dem Programm. In erholsamer Atmosphäre konnte ein sehr spritziger Schnupperkurs in Wassergymnastik durchgeführt werden. Sowohl durch intensive, als auch durch ruhige Übungen konnte eine abwechslungsreiche Übungseinheit absolviert werden.

Beim gemütlichen Beisammensein am Abend gab es viel Gelegenheit zum individuellen Austausch. Da gab es offene Ohren für Probleme einzelner, aber auch Lustiges und Mut machendes wurden miteinander diskutiert.

Am nächsten Tag folgte ein abwechslungsreiches Programm in zwei Gruppen, aus "Bewegung nach Musik" und einer Einführung zu "Lachyoga". Beschwingte Übungen zu Walzerklängen zeigten den Teilnehmern die breite Bandbreite an Bewegungsmöglichkeiten. "Lachyoga" ist ein Teilgebiet von Yoga und in Indien weit verbreitet. Die Ernsthaftigkeit dieser Entspannungsmethode lässt sich auch im Nachhinein erst erkennen. Frau Isaak, Physiotherapeutin, zeigte auf, dass eine Vielzahl von Muskelgruppen einbezogen worden. Und am Ende war eine gute Anstrengung und Entspannung bei allen zu spüren.

Die Auswertung des Lehrgangs ergab eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie schätzten ein, dass durch neue Themen viele Anregungen mitgenommen werden können, um verschiedene kleine Sport- und Entspannungseinheiten in den eigenen Alltag einzubauen.

20 Jahre Sächsische Krebsgesellschaft

Mit einer Feierstunde hat die Sächsische Krebsgesellschaft am Samstag, den 13.11.10 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Die Landeskrebsgesellschaft mit Sitz in Zwickau wurde am 10.11.1990 in Leipzig gegründet.

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums hatte die Sächsische Krebsgesellschaft am Samstag zu einer Feierstunde eingeladen. Anlass war die Gründung als selbständige, gemeinnützig tätige Landeskrebsgesellschaft im November 1990.

Die Sächsische Krebsgesellschaft, Mitglied der Deutschen Krebsgesellschaft und des Paritätischen Wohlfahrtverbandes Sachsen, verfolgt das Ziel, alle Bestrebungen zur Bekämpfung von Krebskrankheiten zu fördern. Als wissenschaftliche Fachgesellschaft mit sozial- und gesundheitspolitisch breit gefächertem Spektrum ist sie Partner aller in der Krebsbekämpfung tätigen Institutionen, Organisationen und Vereinen sowie von an Krebs erkrankten Menschen.

Nach einem Frühstücksimbiss führte die Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Frau Univ.-Prof. Dr. med. Ursula G. Froster, durch das Programm. Sie bot den Anwesenden, unter ihnen auch einige Gründungsmitglieder, einen Überblick über die Arbeit der letzten 20 Jahre, informierte über die aktuelle Ausrichtung und Aufgaben der Gesellschaft und gab einen Ausblick auf die in Zukunft geplanten oder bereits begonnenen Projekte und Initiativen.

Den musikalischen Rahmen bildeten Werke von Massenet, Franck und Bartok, die an Violine und Flügel vorgetragen wurden und im Saal des Macherner Schlosses den feierlichen Charakter der Veranstaltung unterstreichen konnten.

Im Anschluss an die Feierstunde konnte beim wissenschaftlichen Symposium zum Thema „Neue Therapieansätze beim Mamma-Karzinom“ mit über 90 Gästen ein neuer Teilnehmerrekord für das Symposium in Machern verzeichnet werden.

Wissenschaftliches Symposium Schloss Machern

Am 13. November 2010 veranstaltete die Sächsische Krebsgesellschaft – bereits zum dritten Mal - ein wissenschaftliches Symposium im Schloss Machern bei Leipzig.

Vor dem Symposium beging die Sächsische Krebsgesellschaft im Rahmen einer Feierstunde den 20. Jahrestag ihres Bestehens. Dabei berichtete die Vorsitzende der Gesellschaft, Frau Prof. Dr. med. U. Froster, von der Gründung der SKG, beschrieb den derzeitigen Stand und gab einen Ausblick auf die weitere Arbeit der Gesellschaft.

Das wissenschaftliche Symposium stand unter dem Thema: „Neue Therapieansätze beim Mammakarzinom“. Der Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft erarbeitete dafür ein hochkarätiges Programm für die Teilnehmer.

Den Vorsitz der Veranstaltung übernahm Prof. Dr. Köhler, Vorstandsmitglied der Sächsischen Krebsgesellschaft und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikum St. Georg in Leipzig.

Während des Symposiums wurde sich dem Thema unter verschiedensten Gesichtspunkten in insgesamt sechs Fachvorträge gewidmet: Diese beschäftigten sich mit neuen Entwicklungen in der Systemtherapie des Mamakarzinoms, neuen operativen Behandlungsmethoden, der palliativen Therapie und mit Fragen der endokrinen Therapien bei perimenopausalen Patientinnen. Abgerundet wurde das wissenschaftliche Programm mit Referaten über die automatisierte 3-D-Ultraschall-Diagnostik und zu Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der Psychoonkologie.

Zwischen den Vorträgen und im Anschluss an die Veranstaltung bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Probleme zu diskutieren, was von den Anwesenden wieder sehr rege genutzt wurde.

Während der Pause und am Ende der Veranstaltung konnte sich an den Ausstellungsständen der Industrie informiert werden. Nach dem offiziellen Programm konnten die Anwesenden einen Erfahrungsaustausch unter Kollegen nutzen.

Das diesjährige Symposium in Machern wurde mit 4 Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer zertifiziert.

Supervision für Beraterinnen und Berater in der psychosozialen Tumorbetreuung

Am 03.11.2010 fand von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Mehrzweckraum des Johannisbades in Zwickau der 2. Teil der diesjährigen Supervisionsveranstaltung für Berater und Beraterinnen statt.

Nach einer Begrüßung der 5 Teilnehmer durch Herrn Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft führte Herr Prof. Miesch in bewährter Weise durch den Tag. Nach einer Rückmeldungsrunde über vergangene Problematiken, deren erfolgreiche Bewältigung bzw. Misserfolge hatten die Teilnehmer/innen ausgiebig Gelegenheit zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Es konnten berufliche Belastungssituationen und Konflikte besprochen, Stress abgebaut und Lösungsansätze diskutiert werden.

Als besonders angenehm und bereichernd wurden die „kleine Runde“ und die Zusammensetzung der Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens erlebt und rückgemeldet.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen bietet die Sächsische Krebsgesellschaft auch 2011 wieder 2 Supervisionstermine für „alte“ und auch „neue“ Berater und Beraterinnen in der psychosozialen Tumorbetreuung an. Voraussichtliche Termine sind der 06.04. und 02.11.2011.

Supervision für Selbsthilfegruppen in Bad Elster vom 21.- 22.10.2010

Vom 21.- 22.10.2010 fand in der Paracelsus-Klinik „Am Schillergarten“ in Bad Elster eine 2-tägige Supervisionsveranstaltung für die Selbsthilfegruppen statt.

Nach einer Begrüßung der 24 Teilnehmer durch Herrn Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. und der Verwaltungsdirektorin der Paracelsusklinik Frau Bernhardt ging es mit einem Einstiegsvortrag zur Supervision speziell zum Thema „Kommunikative Aspekte der Angstbewältigung“ durch Herrn Prof. Dr. Miesch weiter.

Er stellte in sehr anschaulicher und lebendiger Weise dar, wie es zu Ängsten kommt und wie man Ängste abbauen kann, durch eine gute Kommunikation. In anschließender Gruppenarbeit hatten die Teilnehmer Gelegenheit zur Supervision bzw. zu einer angeleiteten Übungsstunde „Bewegung nach Musik mit einer Physiotherapeutin der Klinik.

Der erste Tag endete mit einem sehr interessanten Vortrag zum Thema "Sozialrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen".

Ein genussvoller Operettenabend rundete den Tag ab und in gemütlicher Atmosphäre im Aussichtscafé der Ferienanlage „Sonnenhof“, konnten die Teilnehmer den Tag Revue passieren lassen.

Am 2. Tag ging es in bewährter Weise im Wechsel zwischen Supervision und einer angeleiteten „Progressive Muskelentspannung“ weiter.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde die hohe Professionalität der Dozenten, die familiäre und herzliche Atmosphäre des Hauses, die schmackhafte und reichliche Verpflegung, die Möglichkeiten zum Austausch untereinander bzw. die gesamte gelungene Organisation gelobt. Jeder der Teilnehmer konnte gestärkt, mit neuen Ideen und Ansätzen für die jeweilige ehrenamtliche Arbeit in den Selbsthilfegruppen nach Hause gehen.

Erlöse der Benefizveranstaltung "Laufend gegen Krebs" übergeben

Einen 5.655-Euro-Scheck konnte Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, am 26.10.2010 an das Haus Leben in Leipzig übergeben.

Dieser Betrag wurde während der Benefizveranstaltung „Laufend gegen Krebs“ im Juni 2010 in Leipzig gesammelt. In dem Begegnungs- und Informationszentrum rund um Tumorerkrankungen des Städtischen Klinikums St. Georg kümmert sich geschultes Personal um die Belange von Tumorpatienten. Mit den gesammelten Geldern können ganz konkret zwei Projekte unterstützt werden:

Kinder krebskranker Eltern erfahren Unterstützung aus dem Projekt „Friesennest“. Ihnen sollen Belastungen abgenommen werden sowie Begleitung in dieser Belastungssituation angeboten werden.

Außerdem wird mit dem Geld ein Kursangebot der SKG in Leipzig unterstützt, das mit unterschiedlichsten Kursen Betroffenen und Angehörigen den Umgang mit der Krankheit erleichtern soll.

Für die Sächsische Krebsgesellschaft war „Laufend gegen Krebs“ die erste Veranstaltung dieser Art, bei der sich ehrenamtliche Helfer, Benefizmannschaften und Spender zusammenschlossen und ihre Solidarität mit Betroffenen und ihren Angehörigen bekundeten. Ziel der Laufveranstaltung war dabei nicht nur die sportliche Betätigung sowie das Sammeln von Geld für herausragende Projekte, sondern auch die Information über die Krankheit Krebs und die unterschiedlichen Tumorerkrankungen. In Vorträgen und an zahlreichen Ständen konnten sich Interessierte dabei umfassend informieren.

Bild © Klinikum St. Georg gGmbH

Schmannewitz - Lehrgang „Entspannung“ am 14. und 15.10.2010

Schon die vorangegangene Veranstaltung gleichen Themas stieß bei den Teilnehmerinnen auf ein reges Interesse und löste den Wunsch nach einer Fortsetzung und Vertiefung der Thematik aus. Dieser Anregung folgend, fand im Oktober ein zweiter Lehrgang „Entspannung“ in den ansprechenden Räumen der Christiaan-Bernard-Klinik in Schmannewitz statt. Es gelang den Organisatoren vor Ort abermals ein abwechslungsreiches, anregendes und zugleich entspannendes Programm zusammenzustellen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Verwaltungsleiterin der Klinik Frau Schröter und von Frau Weißwange von der Sächsischen Krebsgesellschaft. Mit einem Vortrag zum Thema „Entspannungstechniken als psychologische Hilfe bei der Schmerzbewältigung“ wurden die Teilnehmerinnen auf den Inhalt des Lehrganges eingestimmt und hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen einzubringen. Nach dieser Einführung wurden alle Interessierten eingeladen, in Kleingruppen praktische Übungen aus dem „Autogenen Training“, „Imaginationsübungen“ und der „Feldenkraismethode“ kennenzulernen. Die Schnupperkurse wurden allgemein genussvoll erlebt und regten zum Erfahrungsaustausch untereinander und zur Selbsterfahrung an. Angefüllt mit positiven Eindrücken gingen die Teilnehmer zum Abendessen, dem programmgemäß ein Abend voller Operettenmelodien folgte, der von einem Kammermusiker-Duo gestaltet wurde, die für ihren Auftritt sehr viel Beifall ernten konnten.

Der zweite Tag des Lehrganges wurde von Dr. Wolf eröffnet und inhaltlich durch einen Vortrag zur „Krankheitsverarbeitung bei Krebs“, der sehr anschaulich und praxisnah von einer Psychologin gehalten wurde, bereichert. Im Anschluss daran erwartete die Teilnehmerinnen die Yogalehrerin Frau Seiferth, welche auf eine sehr warmherzige Art eine Einführung ins Hatha – Yoga gab. Die Mitarbeiter der Klinik-Abteilung Ergotherapie überraschten mit einem Wissensquiz und regten so auf unterhaltsame und spannende Art Geist und Gemüter an, bevor im Anschluss bei einem von Frau Willems geführten Spaziergang durch den herbstlich gestimmten Heidewald Entspannung und Erholung gefunden werden konnte.

Das gemeinsame Mittagessen bildete zugleich den Abschluss der Veranstaltung. Der angenehme Rahmen bot Gelegenheit sich bei den verantwortlichen Organisatoren und Übungsleitern der Klinik für ihren Einsatz und das erfolgreiches Engagement zu bedanken.

Aktionstag für die Mitglieder der Selbsthilfegruppen der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.

Am 07. Oktober 2010 fand erneut der Aktionstag für die Mitglieder der Selbsthilfegruppen der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden statt. Die Veranstaltung war auch in diesem Jahr offen für interessierte Bürger. So konnte Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft etwa 100 Besucher zu diesem Aktionstag herzlich willkommen heißen.

Das Programm des Tages bot abwechslungsreiche Fachvorträge dar. Den Beginn gestaltete Prof. Dr. med. habil. J. Schorcht aus dem Krankenhaus Dresden Friedrichstadt mit seinen Ausführungen zur Strahlentherapie bei Krebserkrankung. Dabei erläuterte er die verschiedenen Verfahrensweisen und Möglichkeiten der Bestrahlung individuell und optimal auf das jeweilige Tumorgeschehen abgestimmt. Prof. Schorcht beantwortete während seines Vortrages die zahlreichen Fragen der Zuhörer.

Anschließend beschrieb Frau Dipl. Psych. Jenny Görsch aus der Klinik für Psychiatrie des Krankenhauses Dresden Friedrichstadt in ihrem sehr einfühlsamen Vortrag die Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung bei einer Krebserkrankung. Sie zeigte dabei Wege der Unterstützung auf und bot die Gelegenheit zur Beantwortung von diesbezüglichen Fragen.

Nach einer kurzen Pause brachte Frau Scholz aus dem Sozialamt in Dresden den Anwesenden das komplexe sozialrechtliche Thema der Grundsicherung nahe. Sie zeigte dabei sehr praktisch den Weg der Beantragung sowie die Voraussetzungen und den Leistungsumfang dieser Sozialleistung auf.

Die Besucherinnen und Besucher nutzten intensiv die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an Experten während der Referate im Rahmen dieses Aktionstages zu stellen. Auch das Einzelgespräch wurde rege in den Pausen mit den Vortragenden gesucht.

Die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit den Sozialarbeiterinnen der Sächsischen Krebsgesellschaft an deren Info-Stand und die weitere Wissensvermittlung durch die Informationsbroschüren rundete die Veranstaltung ab, deren Ziel es ist, die Selbsthilfegruppen allseitig zu informieren.

Auch in diesem Jahr endete die gelungene Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss in lockerer Atmosphäre.

Fortbildung für Sozialarbeiter/innen der Kliniksozialdienste und Tumorberatungsstellen vom 09.09.2010 – 11.09.2010 in Bad Elster

Bereits zum 14. Mal lud die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Fortbildung für die Mitarbeiter/innen der Tumorberatungsstellen und Kliniksozialdienste ein. Über 90 Teilnehmer und Referenten nahmen vom 09.09.-11.09.2010 an der Veranstaltung in der Paracelsus-Klinik am Schillergarten in Bad Elster teil, die von Frau Dr. C. Eberhard (Sächs. Staatsministerium für Soziales), Herrn Priv. Doz. Dr. D. Quietzsch (Vorstandsmitglied der SKG), Frau R. Bernhardt (Vorstandsmitglied der SKG und Verwaltungsdirektorin der Klinik) und Herrn Dr. R. Porzig (Geschäftsführer der SKG) eröffnet wurde.

Das Programm gestaltete sich wieder einmal sehr vielfältig. Den Teilnehmern wurden medizinische Vorträge zu Themen wie Sensibilitätsstörungen/ Polyneuropathien nach Chemotherapie (Frau Dr. med. A. Renziehausen, Chemnitz), der Behandlung und Nachsorge von Gynäkologischen Tumoren (Herr OA Dr. W. Hessel, Klinikum Obergöltzsch Rodewisch) und dem Prostatakarzinom (Herr Dr. S. Zastrow, Dresden), der Strahlentherapie bei Unterleibskrebs (Herr Dr. D. Samour, Radioonkologie Klinikum Chemnitz) und Wundmanagement bei tumorbedingten Wunden (Frau A. Riedel, Orthopädie- und Rehatechnik Dresden) angeboten.

Die psychosozialen und sozialrechtlichen Themen widmeten sich diesen Aspekten:

  • Grundsicherung – Möglichkeiten und Grenzen (Frau C. Schrepper, Sozialamt Chemnitz)
  • ALG II und Mehrbedarf bei Krebspatienten (Frau J. Hensge, Agentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen, Chemnitz)
  • Leistungen zur Teilhabe im Sinne des SGB IX (Frau V. Becker, Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland)
  • Datenschutz in der Psychosozialen Beratung (Frau RA M. Stevens, Rechtsanwaltskanzlei Chemnitz)
  • Patientenverfügung (Frau RA M. Stevens, Rechtsanwaltskanzlei Chemnitz)
  • Wunsch- und Wahlrecht beim Entlassungsmanagement (Dr. R. F. Shafaei, Hamburg)
  • Psychosoziale Auswirkungen/ Belastungen bei Patientinnen mit Unterleibskrebs (Frau Dr. Dipl.-Psych. A. Meyer, Universität Leipzig)
  • Psychoonkologie in der ambulanten Psychotherapeutischen Praxis (Frau Dipl. Psych. A. Paserat, Dresden)

Die Verwaltungsdirektorin der Paracelsus-Klinik Frau Rita Bernhardt unterstützte das Programm u.a. mit dem von ihr organisierten Vortrag von Frau Pröbstin F. von Kirchbach zum Thema „Von allen Seiten umgibst du mich – von der therapeutischen Kraft biblischer Geschichten“, der ebenfalls mit großem Interesse verfolgt wurde.

Kulturelle Höhepunkte unterstützten die Teilnehmer dabei die anspruchsvollen Schulungstage in entspannter Atmosphäre absolvieren zu können.

Das anspruchsvolle Programm erhielt nach anonymer Befragung durch die Teilnehmer eine große Wertschätzung. Insgesamt mehr als 97 % der Befragten werteten die Veranstaltung als gut und sehr gut.

Kommentar des Gemeinsamen Krebsregisters der Länder Berlin, Brandenburg,Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen (GKR) zum Artikel "Die Einführung des Mammografie-Screenings in Sachsen im Spiegel der Daten der Klinischen Krebsregister" (Mitteilungsblatt der SKG,Ausgabe 3/2010)

Die zitierte gesetzliche Grundlage der Krebsregistrierung in Sachsen gilt nicht für die klinischen Krebsregister (KKR), sondern für das GKR, also das epidemiologische Krebsregister, welches im o.g. Artikel bedauerlicherweise keine Erwähnung findet (S. 4, 2. Spalte).

Der erwähnte favorisierte Meldeweg über die KKR wird vom GKR seit Jahren unterstützt, nicht nur für Sachsen, sondern für alle am GKR beteiligten Länder. Dennoch gibt es auch in Sachsen vereinzelte Direktmeldungen (nicht über die KKR) an das GKR, vor allem von niedergelassenen Ärzten. Diese Meldungen und die Meldungen der Patienten, die in Bundesländern außerhalb Sachsens diagnostiziert und/oder behandelt werden, führen zwangsläufig zu einer höheren Erfassungsquote im GKR, vorausgesetzt, alle Krebsfälle der KKR werden an das GKR gemeldet (S. 4, 2./3. Spalte)

Das geäußerte Bedauern über fehlende rechtliche Rahmenbedingungen im Freistaat Sachsen zur Detektion der Intervallkarzinome durch die KKR ist nicht nachvollziehbar. In der Krebsfrüherkennungsrichtlinie des GBA ist sowohl für die Ermittlung der Intervall-karzinome als auch der Mortalität die Einbeziehung der Daten der epidemiologischen Krebsregister gefordert (S, 7, 1./2. Spalte). Das findet sich auch im Nationalen Krebsplan wieder, in dem die „Nutzung von epidemiologischen Krebsregistern als internationaler Standard" angesehen wird.

Das GKR spricht sich ganz klar für eine enge Kooperation mit den klinischen Krebsregistern als dessen Hauptmeldequellen aus. Es muss aber auch ebenso deutlich auf die unterschiedlichen Aufgaben beider Registerformen hingewiesen werden: a) die bevölkerungsbezogene Ermittlung der Inzidenz durch das GKR und b) die einrichtungsbezogene Qualitätskontrolle und -berichterstattung im Sinne eines Krankheitsverlaufsregisters durch die KKR. Beide Registerformen, klinische wie epidemiologische, bilden wichtige Datengrundlagen für die Krebsbekämpfung in Deutschland.

Erstes Sonnenblumenfest kommt gut an. Veranstaltung kombiniert Information mit Unterhaltung und Aktivität

Viele Zwickauer und Gäste aus dem Umland sind am Samstag der Einladung der Sächsischen Krebsgesellschaft in den Zwickauer Schlobigpark gefolgt. Das Sonnenblumenfest, das mit Unterstützung der IKK classic und dem BKK Landesverband Ost durchgeführt wurde, lockte annähernd 1000 Besucher auf das Veranstaltungsgelände.

Auch wenn aufgrund der vergangenen regenreichen Wochen auf das Gummi-Enten-Rennen verzichtet werden musste, nutzten die Besucher zahlreich die Möglichkeiten für Aktivität, zu Information und Unterhaltung.

Im Haus der Vereine, dem Sitz der Sächsischen Krebsgesellschaft, wurden Vorträge zu verschiedenen Krebserkrankungen angeboten sowie im Anschluss Fragen in kleiner Runde durch die Referenten beantwortet.

Neben Information und Aufklärung stand an diesem Tag die Unterhaltung im Mittelpunkt. Die Unterstützung verschiedener Künstler, Musiker und Tanzgruppen machte ein vielseitiges Bühnen- und Rahmenprogramm möglich. Sie traten mitunter komplett kostenfrei auf. Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Festes leisteten die Helfer der Ehrenamtsbörse in Zwickau und des Deutschen Erwachsenbildungswerkes in Glauchau. Sie begleiteten die Veranstaltung vom frühen Morgen an, halfen beim Aufbau und ermöglichten den Betrieb verschiedener Stationen – vom Kuchenbasar bis zum Paddelbootrennen.

Nach der Veranstaltung zieht die Sächsische Krebsgesellschaft positive Bilanz: 6800 Euro können für Projekte im Raum Zwickau verwendet werden. Das Geld kommt jungen Familien sowie Betroffenen im ländlichen Raum zugute. Außerdem können mit dem Geld Angebote und Kurse für Betroffene realisiert werden.

Sächsische Krebsgesellschaft wählt Vorstand

Am 26.06.2010 fand die Jahreshauptversammlung der Sächsischen Krebsgesellschaft im Gebäude der AOK PLUS in der Willmar-Schwabe-Str. in Leipzig statt.

Nach Eröffnung der Veranstaltung durch die Vorstandsvorsitzende, Frau Univ.-Prof. Dr. Froster, wurde die Veranstaltungsleitung und die Leitung der Abstimmungen an den Geschäftsführer Herr Dr. Porzig übergeben.

Es folgten ein Rückblick über die Jahre 2006 – 2008 sowie der Bericht des Vorstandes zum Jahr 2009 und ein Über- und Ausblick zu 2010 und 2011.

Nach Vorstellung des Haushaltsberichts durch den verwaltungstechnischen Vorsitzenden, Herr Dipl. Verwaltungswirt Ralf Schlautmann folgte die Abstimmung über den Bericht des Vorstandes, die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung 2009 und die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages 2011. Diese wurden von den Stimmberichtigten jeweils einstimmig angenommen.

Am Ende der Jahreshauptversammlung 2010 stand die Wahl zum Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft. Von den Anwesenden wurde sich auf geheime Wahl geeinigt. Im Ergebnis der Wahl wurden Frau Prof. Froster und Herr Schlautmann mit höchster Stimmzahl wieder in den Vorstand gewählt. Als Vorstandsmitglieder wurden außerdem bestätigt: Herr Dr. Baaske, Frau Bernhardt, Herr Dr. Knupfer, Herr Prof. Köhler, Herr Modschiedler, Herr Dr. Quietzsch und Herr Prof. Schorcht. Neu in den Vorstand gewählt wurde Herr Prof. Axel Rolle aus Coswig.

Abschließend fand die konstituierende Sitzung des Vorstands statt. Die bisherigen Positionen im Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft haben weiter Bestand. Dr. Stefan Knupfer übernimmt neu die Funktion des stellvertretenden verwaltungstechnischen Vorstandsvorsitzenden.

Lehrgang Bewegung/Ergotherapie/Entspannung in Bad Elster 10./11.06.2010

Auch in diesem Jahr stand den TeilnehmerInnen zum Lehrgang Bewegung/Ergotherapie/Entspannung ein vielseitiges Programmangebot zur Verfügung.

Zum diesjährigen Auftakt informierte die Dipl. Psychologin der Paracelsus-Klinik, Frau Ulrike Praetz, über die „Möglichkeiten im Umgang mit der Erkrankung und krankheitsbedingten Veränderungen“ , lud zu kleinen praktischen Übungen ein und gab den TeilnehmerInnen Raum für Fragen und Diskussionsbeiträge.

Das kreativtherapeutische Angebot stand dieses Jahr unter der Anleitung von Frau Weidel. In Ihrem Ladengeschäft konnten die TeilnehmerInnen ihrer Phantasie freien Lauf lassen und mit verschiedensten Materialien experimentieren. Von Serviettentechnik, Halsketten und Schals herstellen, Wandbehänge basteln, bis hin zu Geschirrbemalung war alles dabei. Auch hier war so mancher Teilnehmer überrascht wie viel Kreativität und Talent in ihm schlummerte und wie viel Freude die Förderung von Konzentration und motorische Fähigkeiten bereiten kann.

Der sportliche Teil des Lehrgangs beinhaltete stabilisierende Gymnastik mit dem Ball, Bewegung nach Musik und Bewegungstherapie im Wasser.

Dieses Jahr gab es neben dem Angebot zum Erfahrungsaustausch in den Abendstunden auch die Möglichkeit in der Paracelsus-Klinik der Eröffnung einer Vernissage beizuwohnen und in der Cafeteria den musikalischen Klängen einer Sängerin zu lauschen. Die TeilnehmerInnen nutzten die Möglichkeiten und trafen sich zum Abschluss des Tages in gemütlicher Atmosphäre um das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, über Erfahrungen in der Selbsthilfegruppe zu sprechen und sich für zukünftige Kontakte zu verabreden.

Big Band bringt Schlobigpark zum Swingen. Drittes Parkfest der Sächsischen Krebsgesellschaft an der Zwickauer Mulde.

Am 17.06.2010 fand im Zwickauer Schlobigpark das dritte Parkfest der Sächsischen Krebsgesellschaft statt. Bei schönstem Sonnenschein fanden sich Vertreter aus Medizin, Selbsthilfe, Industrie und Politik, aber auch viele interessierte Zwickauer zusammen, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, sich über die Krankheit und die Möglichkeiten ihrer Bekämpfung zu informieren, oder den Sommertag mit Musik und gutem Essen zu genießen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Frau Prof. Dr. Froster, Vorstandsvorsitzende der SKG, der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Frau Dr. Pia Findeiß, Dr. Stephan Koch vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sowie Frank Mädler, Präsident des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten. Sie alle brachten zum Ausdruck, wie wichtig es ist, gemeinsam den Kampf gegen den Krebs zu beschreiten und intensive Zusammenarbeit zu fördern. Die Sächsische Krebsgesellschaft führt seit dem Jahr 2008 das Parkfest im Schlobigpark durch. Sie möchte damit, angesichts der rund 25.000 jährlichen Krebs-Neuerkrankungen im Freistaat, die Kräfte zusammenführen, für das Thema sensibilisieren und über ihre Arbeit sowie Möglichkeiten, dem Krebs zu begegnen, informieren.

Den kulturellen Höhepunkt des Tages bildete der Auftritt der Big-Band "swing it" des Schumann-Konservatoriums der Stadt Zwickau. Das 20-köpfige Ensemble um Matthias Kramp spannt einen weiten stilistischen Bogen über die Bereiche des Jazz dieses Jahrhunderts. Während des 90-minütigen Auftritts wussten die Musiker mit vielen bekannten und unbekannten Melodien zu begeistern.

Viertes Plattformtreffen für Akteure in der psychosozialen Tumorberatung

Das vierte Plattformtreffen für Akteure in der psychosozialen Tumorberatung fand am 09.06.2010 im Schlesischen Museum zu Görlitz statt. Die Veranstaltung der Sächsischen Krebsgesellschaft wurde im Rahmen des Gesundheitszieles “Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen“ in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz durchgeführt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Vorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Frau Univ.-Prof. Dr. Ursula G. Froster. Anschließend gab Prof. Dr. Friedrich Balck in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Sächsischen Krebsgesellschaft und Leiter der AG Strategieentwicklung in seinem Vortrag einen Überblick über den Stand der Bearbeitung im Handlungsfeld der psychosozialen Tumorberatung. Die Anwesenden erhielten eine kompakte Zusammenfassung bearbeiteter Projekte, etwa die Broschüren zu Brustkrebs und Brustkrebs in leichter Sprache, sowie in Bearbeitung befindlicher Projekte (u.a. Internetportal, Handbuch für Beratungsstellen) und eine Ausblick auf zukünftige Pläne im Rahmen des Handlungsfeldes "Psychosoziale Tumorberatung". Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, präzisierte im Anschluss die Aussagen zum Internetportal unter www.brustkrebs-portal-sachsen.de durch Zahlen zu Entwicklung und Nutzung sowie aktuelle Informationen zum Ausbaustand und stellte das Projekt "Partner der Sächsischen Krebsgesellschaft" als weiteres Mittel zu Vernetzung und zur Verbesserung der Versorgungssituation vor. Die folgenden beiden Fachvorträge beschäftigten sich mit dem Kern-Thema der Veranstaltung. Herr Prof. Dr. Peter Joraschky von der Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus informierte in seinem Vortrag "Selbstbild und Körperbild" über relevante Aspekte aus Sicht des Psychologen. Abgeschlossen wurde dieser Teil der Veranstaltung durch den Vortrag "Rekonstruktion der Brust nach Tumoroperation" von Dr. Mario Marx vom Klinikum Görlitz.

Nach der Mittagspause fanden sich die zirka 90 Teilnehmer des Plattformtreffens in insgesamt drei Arbeitsgruppen zusammen. In diesem praktischen Teil standen die Themen

  • Körper-Selbsterleben-Bewegung (Moderation: M. Markes, DIG)
  • Erkennung von Ängsten und Depression (Moderation: Dr. S. Singer, Universität Leipzig)
  • Sexualität im Gespräch (Moderation: Dipl. Psych. A. Weißwange,SKG und Dipl. Psych. B. Hornemann, UCC)

zur Auswahl. In 90 Minuten konnten Erfahrungen ausgetauscht, Defizite besprochen und Ideen gesammelt werden.

Mit der Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppen fand das Plattformtreffen seinen Abschluss. Die Ergebnisse können demnächst hier heruntergeladen werden.

Supervision für Selbsthilfegruppen in Schmannewitz vom 20.-21.05.10

Am 20. und 21. Mai 2010 fand die Supervision der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. für Selbsthilfegruppenleiterinnen und -leiter sowie interessierte Mitglieder von Selbsthilfegruppen in der Christiaan Barnard-Klinik in Schmannewitz statt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Geschäftsführer der SKG, Herr Dr. Porzig, und der Verwaltungsdirektorin der Klinik, Frau Schröter, sehr herzlich begrüßt. Frau Willems, die Freizeittherapeutin, gab einen Ausblick auf die organisierte Abendveranstaltung.

In seinem Einstiegsvortrag ging Prof. Miesch schwerpunktmäßig auf das Thema Angst ein. Bei der sich anschließenden Gruppenarbeit hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit zur Supervision und zu von Physiotherapeutin Frau Torge angeleiteter Bewegung nach Musik. Im Abendprogramm begeisterte Axel Merkel die Teilnehmer mit seiner Musik auf Gläsern. In gemütlicher Runde im Restaurant des Hotels Wiesenhof fand der Abend seinen Ausklang.

Der zweite Tag ging in bewährter Weise mit dem Wechsel von Supervision und einem Venentraining weiter. Bei strahlendem Sonnenschein fanden die Übungen im Freien großen Anklang, zu denen auch das Laufen auf einem Barfußpfad sowie kalte Beingüsse gehörten.

Mit einem Mittagessen endete die Veranstaltung. Großes Lob verdiente sowohl die Klinik durch ihre herzliche Aufnahme, bestes Essen und sehr gute Organisation als auch Prof. Miesch durch die ausgezeichnete inhaltlich-fachliche Leitung in seiner engagierten und freundlichen Weise.

Körper und Seele haben von dieser Veranstaltung profitiert. Mit neuen Anregungen im Umgang mit sich selbst und Anderen, insbesondere für die anspruchsvolle Arbeit in den Selbsthilfegruppen, konnten die Teilnehmer wieder nach Hause fahren.

Die Haut vergisst nicht

Jährlich erkranken in Deutschland über 130.000 Menschen an Hautkrebs. Etwa 16.000 von ihnen an dem besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Trend steigend. Aus diesem Grund beschäftigte sich am 19.Mai der 3. Präventionstag der Sächsischen Krebsgese-schaft, der gemeinsam mit der IKK classic ausgerichtet wurde, mit dem Thema Sonne und Haut.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie man gerade Heranwachsenden Hautschutz als Selbstverständlichkeit nahe bringen kann. ”Denn”, so Dr. med. Jan Maschke von der Hautklinik des Klinikums Görlitz, ”Die gesundheitlichen Folgen durch zu viel Sonne zeigen sich extrem zeitverzögert erst nach 15 bis 30 Jahren. Es sind die gesammelten UV-Schäden aus vielen Lebensjahren.” Als besonderes Risiko für Hautkrebs gelten häufige Sonnenbrände im Kindes- und Jugendalter.

Experten aus Medizin und Politik diskutierten gemeinsam mit über 50 teilnehmenden Erziehern, Lehrern, Ärzten und Mitgliedern von Selbsthilfegruppen über Präventionsansätze bei Kindern und die besondere Verantwortung und Vorbildfunktion der Erwachsenen. Die Volksweisheit ”Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” gilt auch in Sachen Sonnenschutz.

Neben vielen Informationen zum Thema erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung auch verschiedene Materialien für ihre Arbeit mit Jugendlichen.

Stellenausschreibung: Diplom-Psychologe/-in

In der Sächsischen Krebsgesellschaft suchen wir im Rahmen der psychosozialen Beratung von Tumorpatienten und deren Angehörigen zum 01.06. 2010 eine/einen Diplom-Psychologin/en für 20 Stunden / Woche.

Sie verfügen neben der entsprechenden fachlichen Qualifikation auch über Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen in Krisensituationen und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Eine bereits erfolgte Weiterbildung im psychoonkologischen Bereich und/ oder Zusatzqualifikation in einem psychotherapeutischen Verfahren sind von Vorteil. PKW-Führerschein und die Bereitschaft zur Mitwirkung bei Wochenendveranstaltungen werden vorausgesetzt.

Das Arbeitsverhältnis ist vorerst befristet auf 16 Monate. Die Vergütung gestaltet sich individuell gemäß der Qualifikation.

Zur Kontaktaufnahme folgen Sie bitte diesem Link

Wissenschaftliches Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft

Am 17.04.2010 fand erneut das wissenschaftliche Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft im Wasserschloss Klaffenbach am Rande von Chemnitz statt.

Das Thema des diesjährigen Symposiums der SKG lautete: „Leitlinienadaptierte Supportivtherapie bei onkologischen Krankheiten“.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die wissenschaftliche Vorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Frau Univ.-Prof. Dr. Ursula G. Froster, führten die Herren Dres. Baaske und Diener durch das abwechslungsreiche Programm.

Immer differenzierter werdende Behandlungsmöglichkeiten maligner Tumore lassen eine immer erfolgreichere Therapie zu. Die Vielfältigkeit des Themas wurde anhand der Fachvorträge der verschiedensten Disziplinen deutlich.

So widmeten die Referenten sich in ihren Beiträgen im ersten Teil der Veranstaltung dem leitliniengerechten Procedere bei neutropischem Fieber, Tumoranämie und Mucositis während im Anschluss an die Mittagspause Wirkungen und Nebenwirkungen neuer Medikamente, zur Diskussion gestellt wurden.

Häufig nutzten die über 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich durch Fragen und Anmerkungen zu den referierten Themen in das Programm einzubringen und Inhalte zu hinterfragen oder zu präzisieren.

Die Veranstaltung wurde mit 4 Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer zertifiziert. Zahlreiche Aussteller der Industrie waren mit Informationsständen präsent und unterstützten die Durchführung des Symposiums.

Einige Vorträge des Symposiums können im Bereich "Literatur" unseres Internetauftritts heruntergeladen werden.

Gemeinsamer Aktionstag mit dem Landesverband der Kehlkopfoperierten

Bereits zum vierten Mal fand am 16.04.2010 ein gemeinsamer Aktionstag mit dem Landesverband der Kehlkopfoperierten statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Herrn Mädler, Vorsitzender des Landesverbandes, und Herrn Dr. Porzig geleitet.

Der Schwerpunkt des Programms lag auf sozialrechtlichen und medizinischen Themen. Herr Bunzel vom VdEK referierte zur Förderung nach § 20c SGB für die Selbsthilfe in Sachsen.

Im Anschluss erläuterte Frau Lindner von der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen, Chemnitz, den Mehrbedarf bei kostenintensiver Ernährung. Frau Mehnert von der Deutschen Rentenversicherung referierte ausführlich über die Modalitäten der Erwerbsminderungsrente. In Ihren Ausführungen zeigte Sie die Voraussetzungen und die Bedingungen für eine Antragsstellung auf.

Über Sensibilitätsstörungen / Polyneuropathie nach Chemotherapie sprach Frau Dr. Renziehausen.

Auch konnte dem Diskussionsbedarf Raum gegeben werden. So konnten zahlreiche Fragen während der Vorträge und in der sich anschließenden Diskussion beantwortet werden. Die positive Resonanz der Teilnehmer zeigt auf, dass die Veranstaltung erneut als sehr gelungen betrachtet werden kann.

Beratungsstelle in Dresden eröffnet

Die Diagnose einer Krebserkrankung trifft den Betroffenen und seine Angehörigen meist unerwartet. Einschneidende Veränderungen in verschiedenen persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Leben des Erkrankten sind die Folge. Zur Bewältigung der Krankheit und ihrer Folgen erhalten Tumorpatienten und ihre Familien jetzt kostenlos vielfältige Unterstützungsangebote in der Psychosozialen Beratungsstelle der Sächsischen Krebsgesellschaft an der Dr.-Friedrich-Wolf-Straße.

Diplom-Psychologin Anja Weißwange bietet Betroffenen Hilfe bei der Krankheitsverarbeitung sowie beim Umgang mit dem Krebs im privaten und beruflichen Umfeld. Auch zu Fragen zur Partnerschaft, Familie und Kindern berät sie. Bei Bedarf können Patienten der 37-Jährigen außerdem an Entspannungsübungen teilnehmen, die zur Bewältigung seelischer Belastung beitragen können. Zum Team der gehören neben Weißwange außerdem zwei Diplom-Sozialpädagoginnen. Diese kümmern sich um die sozial-rechtliche Unterstützung und zeigen alle Möglichkeiten auf, die man als Tumorpatient hat.

Dazu gehören unter anderem die finanzielle Absicherung, Erwerbsminderungsrechte oder das Empfehlen von Pflegediensten und Rehabilitationskliniken. „Dadurch, dass Tumorpatienten heute viele ambulante Behandlungen erfahren und nicht mehr im schützenden Nest der Kliniken untergebracht sind, sind sie oft völlig auf sich alleine gestellt“, beschreibt Sozialpädagogin Antje Rothe. 170 Beratungsanliegen haben Weißwange und ihre Mitarbeiterinnen in Dresden bereits bearbeitet. Die Beratungsstelle ist täglich zwischen 8 und 16 Uhr zu erreichen. Unter der Rufnummer 27 95 97 01 oder via Mail an info@skg-ev.de erhalten Betroffene einen Beratungstermin.

4. Darmkrebsaktionstag der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.

Am 25. Februar 2010 fand im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig nun bereits zum vierten Mal der alljährliche Darmkrebs-Aktionstag zum Auftakt des Darmkrebsmonats März statt. Die Veranstaltung wurde von der Sächsischen Krebsgesellschaft wieder in Zusammenarbeit mit Instituten der Universität Leipzig, dem Haus Leben Leipzig, Vertretern des St. Georg-Klinikums, des Park-Krankenhauses, den HELIOS-Kliniken Leipziger Land und niedergelassenen Leipziger Gastroenterologen gestaltet. Dabei konnten im Laufe der Veranstaltung über 100 Gäste begrüßt werden.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Univ.-Prof. Ursula G. Froster, könnten die Teilnehmer Vorträge zu Fragen der Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs mit Schwerpunkten bei der Früherkennung und Diagnose sowie dem familiären Darmkrebs verfolgen und Ihre Fragen mit den anwesenden Experten diskutieren.

Nach einer kurzen Pause referierten Fachärzte aus verschiedenen Spezialgebieten zu neuen Möglichkeiten der Behandlung und Therapie von Darmkrebserkrankungen und stellten das Leipziger Darmzentrum vor. Diese Vorträge wurden von einer regen Diskussion begleitet und gingen fast nahtlos über in eine dritte Diskussionsrunde zur Nachsorge bei Darmkrebs und Möglichkeiten der Krankheitsbearbeitung sowie des aktiven Lebens mit der Krankheit, welche aktiv von der ILCO, als Vertreterin der Selbsthilfe, mit gestaltet wurde.

Mit einem anschließenden kleinen Imbiss und angeregten Gesprächen an den Ständen der Sächsischen Krebsgesellschaft, von danzac und ILCO ging der diesjährige Darmkrebsaktionstag erfolgreich zu Ende. Die Planungen für den nächsten Darmkrebsaktionstag in 2011 sind bereits gestartet.

Laufend gegen Krebs am 5.6. in Leipzig

„Laufend gegen Krebs“ ist eine Veranstaltung im Kampf gegen Krebs, bei der Information und Bewegung im Mittelpunkt stehen.

Dabei engagieren sich lokale Mannschaften aus allen Lebensbereichen im Rahmen eines Spendenlaufes für Menschen, die mit der Diagnose Krebs leben müssen.
Informationen: www.laufend-gegen-krebs.de

Die Veranstaltung beginnt am frühen Nachmittag und endet zirka 20 Uhr.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der BARMER GEK.

Sächsische Krebsgesellschaft besiegelt Partnerschaft

Mit der feierlichen Übergabe eines Partnerschafts-Schildes haben die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. und die Physiotherapie-Praxis Neumann-Schilling in Kirchberg am 27.01.2010 eine neue Form der Zusammenarbeit im ländlichen Raum von Sachsen besiegelt.

Bei den Partnern der Sächsischen Krebsgesellschaft finden Krebspatienten und Angehörige vor Ort qualitätsgesicherte Informationsmaterialien zum Thema Krebs vor. Damit soll dem häufig im ländlichen Raum herrschenden Defizit an Angeboten für Krebspatienten begegnet werden.

Frau Neumann-Schilling ist mit ihrer Praxis der erste Partner der Sächsischen Krebsgesellschaft dieser Art. Weitere sollen im Laufe des Jahres 2010 folgen.

Vorankündigung: Wissenschaftliches Symposium in Klaffenbach

Das wissenschaftliche Symposium im Wasserschloss Klaffenbach findet in diesem Jahr am 17. April statt. Thema 2010: "Leitlinienadaptierte Supportivtherapie bei onkologischen Krankheiten".

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: krebsinfo-sachsen.de

 

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